Die neue DSGVO: Was müssen Ärzte beachten?

 In Allgemein

Die Digitalisierung ist die größte Disruption fast aller Bereiche des öffentlichen und privaten Lebens. Damit verbunden sind nicht nur neue Chancen und Möglichkeiten, den Arbeitsalltag erheblich zu vereinfachen, sondern auch einige Herausforderungen. Viele Verbraucher etwa äußern Bedenken – eine der zentralen Fragen ist sicherlich die nach dem Datenschutz: “Sind meine Daten sicher?” Dem trägt die Politik Rechnung: Mai 2016 ist die neue europaweite Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) in Kraft getreten, die die Verarbeitung, Speicherung und Übermittlung von “personenbezogenen Daten” regelt. Am 25. Mai 2018 endete die zweijährige Übergangsfrist, die neuen Bestimmungen sind ab sofort anzuwenden.

 

Eine Herausforderung für Ärzte: Die neue DSGVO

Für Ärzte bedeutet die neue DSGVO vor allem eines: Sie fordert Mediziner in Klinik und Praxis dazu auf, ein Bewusstsein für Datenschutz zu entwickeln – und droht mit schärferen Sanktionen gegen Verstöße. Vier Bereiche sind dabei betroffen. Die neue DSGVO

verpflichtet Ärzte zur internen Datenschutzorganisation: Idealerweise sollten Ärzte ein eigenes Datenschutzmanagement in ihrer Praxis einführen, um nachweisen zu können, dass die neuen Datenschutzrichtlinien korrekt umgesetzt sind. Dazu gehört unter anderem die Dokumentation aller Datenverarbeitungsprozesse, die in der Praxis geschehen. Für größere Arztpraxen kann außerdem die Benennung eines Datenschutzbeauftragten notwendig werden.

regelt das Patientenverhältnis neu:  Patienten sollen ab sofort stärker darüber informiert werden, welche Daten erhoben und verarbeitet werden. Besondere Datenverarbeitungsvorgänge erfordern dabei eine Einverständniserklärung des Patienten. Im Zuge eines erweiterten Auskunftsrecht für den Patienten kann außerdem die Löschung der eigenen Daten eingefordert werden.

bestimmt das Verhältnis zu externen Dienstleistern und Dritten neu: Bestehen Verträge mit externen Dienstleistern, so ist der Arzt ab sofort dazu verpflichtet zu überprüfen, ob die Datenschutzbestimmungen erfüllt sind. Das betrifft insbesondere die Auftragsverarbeitung.

erweitert die Befugnisse der Aufsichtsbehörden: Sogenannte “Berufsgeheimnisträger”, wie es auch Ärzte sind, sind gegenüber den Aufsichtsbehörden auch weiterhin nur eingeschränkt auskunftspflichtig – der Schutz des Patientengeheimnisses bleibt weiterhin gewahrt. Ärzte sind mit der neuen DSGVO jedoch dazu verpflichtet, Datenpannen und -verstöße, beispielsweise durch Hackerangriffe oder durch Mitarbeiter, zeitnah zu melden.

 

 

Die neue DSGVO: Was müssen Ärzte beachten?

Idana erleichtert den Übergang

Idana unterstützt Ärzte dabei, die Herausforderung DSGVO in ihrer Praxis zu meistern.

Mit unserem ärztlichen Hintergrund wissen wir, wie wichtig der Schutz sensibler Gesundheitsdaten ist, und haben deswegen ein innovatives Datenschutzkonzept entwickelt: Starke Verschlüsselung via Ende-zu-Ende-Verschlüsselung und die Quasi-Anonymisierung von Patientendaten stellen sicher, dass Idana DSGVO-konform ist.

Pünktlich zum Wirksamwerden der neuen DSGVO haben wir außerdem einen neuen Patientenfragebogen in unsere Anamnesedatenbank integriert, der Patienten über die Datenverarbeitungsprozesse in der jeweiligen Praxis informiert. Gleichzeitig kann die von der DSGVO geforderte Einwilligungserklärung zur Datenverarbeitung beim Patienten eingeholt und sicher hinterlegt werden.

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