Von der Erstanamnese bis zur Nachsorge: Idana im Uniklinikum Erlangen

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Klinikinformationssystem Meona integriert Anamnesesoftware Idana für den Einsatz im Uniklinikum Erlangen

Das Universitätsklinikum Erlangen (UKE) setzt auf das Freiburger Klinikinformationssystem Meona und die Anamnese-Software Idana: Im Rahmen einer Kooperation wird Meona exklusiv für die Uniklinik Erlangen um das Anamnese-Tool Idana erweitert und ab 2020 in allen Abteilungen eingesetzt werden. Vorausgegangen war im Frühsommer 2018 eine Ausschreibung bezüglich eines Klinisches Arbeitsplatzsystems. Im Juni 2019 laufen die Vorbereitungen für die Implementierung der erweiterten Meona-Version nun an.

“Als junges Software-Unternehmen in einem heiß umkämpften Markt sind wir natürlich stolz darauf, dass wir mit Meona einen der etablierten KIS-Anbieter als Kooperationspartner gewinnen konnten”, so Dr. med. Lucas Spohn, Geschäftsführer der Tomes GmbH. Mitgründerin Lilian Rettegi, ebenfalls Ärztin, hat während ihres Studiums das Klinikinformationssystem Meona bereits aus der Anwenderperspektive kennengelernt: “Während des Praktischen Jahrs an der Uniklinik Freiburg habe ich selbst mit Meona gearbeitet. Ich bin überzeugt, dass sich das umfassende Funktionsspektrum von Meona gewinnbringend um einen weiteren Anwendungsbereich ergänzen lässt, der den Grundstein für die weitere Versorgung legt, die Anamnese.”

Das Universitätsklinikum Erlangen (UKE), mit 1.394 Betten und über einer halben Million behandelter Fälle pro Jahr ein Klinikum der Maximalversorgungsstufe, hatte im Frühsommer 2018 das Verhandlungsverfahren für ein klinisches Arbeitsplatzsystem (KAS) ausgeschrieben. Teil des detaillierten Anforderungskatalogs, den das UKE Bewerbern vorlegte, war ein Modul zur Patientenaufnahme, das die Möglichkeit einer (telemedizinischen) Vorabanamnese bietet. Im November 2018 fiel die Entscheidung auf die Meona GmbH, das zum Zwecke der Ausschreibung eine Kooperation mit der Anamnese-Software eingegangen war und sich so gegen drei Mitbewerber durchsetzte.

Das Klinikinformationssystem Meona bietet als elektronische Patientenkurve Ärzten, Pflegepersonal und Verwaltung Unterstützung bei Planung, Durchführung und Abrechnung des gesamten Behandlungsprozesses. Weiter ergänzt wird dieses Leistungsspektrum durch einen interaktiven Medikationsplan und integrierte Wissensmodule zu Arzneimittelsicherheit. “Den Behandelnden mehr Zeit für den einzelnen Patienten zurückzugeben und bei einer kosteneffizienten Behandlung die Versorgungsqualität zu verbessern ist unsere Vision”, so PD Dr. med Tobias Schäfer, Gründer und Geschäftsführer der Meona GmbH. Das 2008 gegründete Unternehmen arbeitet gemeinsam mit Ärzten, Pflegefachkräften, Apothekern und weiteren Gesundheitsexperten zusammen, um die Software auf die Anforderungen des Klinikalltags zuzuschneiden.

Die Anamnese-Software Idana, die von der 2016 gegründeten Tomes GmbH entwickelt wird, verfolgt ähnliche Ziele: 2018 von der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) im Wettbewerb und Pilotprojekt “KBV-Zukunftspraxis” mit dem zweiten Platz ausgezeichnet, zielt die Software darauf, Ärzte durch eine detaillierte Vorabanamnese zu unterstützen und so den Flaschenhals der Patientenaufnahme effizienter zu gestalten. “Es ist nur konsequent, auch die Anamnese in die Digitalisierung der Klinikprozesse einzubinden, Idana ist daher die ideale Ergänzung für Meona – wir sind uns sicher, dass die Kombination mit Meona auch bei anderen Unikliniken auf Interesse stoßen wird”, sagt Spohn.

Im Juni 2019 fand in Erlangen ein erster Workshop stattfinden, um den Mitarbeitern der UKE Idana vorzustellen und gemeinsam mit den Meona- bzw. Idana-Vertretern einen Projektplan auszuarbeiten. Anfang 2020 soll Meona dann zunächst in ausgewählten Abteilungen eingesetzt werden, die Software-Einführung in den restlichen Abteilungen soll ebenfalls 2020 erfolgen.

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