Idana entwickelt GDT-Schnittstelle

Die Zeiten, in denen alle Verwaltungsaufgaben aufwändig von Hand erledigt werden mussten, gehören zum Glück weitgehend der Vergangenheit an. Arztinformationssysteme sind die Kommandozentrale der modernen Arztpraxis: Sie enthalten die Patientenkartei, erlauben die Abrechnung, verwalten die Korrespondenz und dienen als Archiv für Dokumente, Bildmaterial, Labordaten – und ab sofort auch für die mit Idana erhobenen Anamnesedaten. In der letzten Woche hat unser Entwicklerteam einen weiteren Meilenstein erreicht und eine GDT-Schnittstelle integriert, die den Austausch mit den gängigen Arztinformationssystemen ermöglicht.

Die GDT-Schnittstelle – das Scharnier zwischen Arztinformationssystemen und Medizingeräten

Die Abkürzung GDT steht für „Gerätedatentransfer“ – und genau den soll die gleichnamige Schnittstelle erleichtern: Die von der Kassenärztlichen Bundesvereinigung in Auftrag gegebene und vom Qualitätsring Medizinische Software entwickelte Schnittstelle ist die Basis für den Austausch zwischen der zentralen Praxissoftware und anderen medizinischen Applikationen, vom Messgerät bis hin zur externen Software wie Idana.

Das Prinzip dahinter ist denkbar einfach und basiert auf einer gemeinsamen Sprache zwischen den verschiedenen Geräten und Programmen. Das Wörterbuch für diese Verkehrssprache ist ein gemeinsames Verzeichnis, in das alle unterschiedlichen Daten und Informationen eingetragen sind.

Was passiert aber nun, wenn der Arzt die von Idana erhobenen Anamnesedaten in sein Arztinformationssystem übertragen möchte? Die Praxissoftware schreibt die Patientenstammdaten in eine temporäre GDT-Datei. Idana liest die Daten aus und verwendet sie für die Erhebung, deren Ergebnisse anschließend über eine weitere temporäre Datei an die Praxissoftware gesendet wird.

Die Vorteile liegen klar auf der Hand: Die früher so aufwändige Übertragung von Daten aus der einen in die andere Kartei ist nun auf einen Mausklick reduziert. Der automatisierte Austausch vereinfacht nicht nur Verwaltungs- und Dokumentationsprozesse, sondern eliminiert auch Fehlerquellen, beispielsweise der Buchstabendreher im Nachnamen des Patienten oder die falsche Eingabe eines Messwerts – meist harmlose Fehler, die aber unter Umständen auch die Gesundheit des Patienten beeinträchtigen könnten.

Idana wird noch attraktiver – dank der GDT-Schnittstelle

Der Mehrwert, den Idana mit einer digitalen Anamnese und der automatischen Dokumentation bietet, wird mit der GDT-Schnittstelle nun voll ausgeschöpft. Da das GDT-Austauschformat systemunabhängig ist, kann Idana nun mit den meisten Arztinformationssystemen, auch weltweit, vernetzt werden.

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